Heinz Gutzmann

Blankenburger Strasse 155-157
13127 Berlin

Intakte Beleuchtung — Ein Plus an Sicherheit

Die Bilanz ist erschreckend: Mehr als ein Drittel aller Fahrzeuge hat Beleuchtungsmängel! Oft vom Fahrer unbemerkt. Über 40 % aller Unfälle ereignen sich zu Abend- und Nachtzeiten. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind daher „einäugige” Autos, defekte Rückleuchten und falsche Scheinwerfereinstellungen ein besonderer Risikofaktor. Eine kurzfristige Überprüfung der Beleuchtungsanlage durch einen Fachmann ist also ein Muss. Meist sind die hier festgestellten Mängel schnell behoben und selbst wenn matte Scheinwerferreflektoren oder Kondenswasser im Leuchtengehäuse Handlungsbedarf über Einstellarbeiten hinaus erkennen lassen, ist das in einem AUTOFIT®-Betrieb kein Problem.

Jeder AUTOFIT® Partner führt diesen Check kurzfristig und schnell durch. Holen Sie sich das Plus an Sicherheit!

Eine geeignete Werkstatt, die Lichttests ganz in Ihrer Nähe durchführt, finden Sie links.

"Birnenwechsel"

Nur wenige Bauteile im Auto sind genormt und können so einfach getauscht werden wie die Halogen-Leuchtmittel der Scheinwerfer. Trotz der einheitlichen Bauweise gibt es einiges zu beachten.

Im Zubehörhandel sind Halogenlampen in vielen Preis- und Leistungsklassen verfügbar. Minimale Anforderung, die jeder Fahrer an die Leuchten stellen sollte, ist die Zulassung für den Straßenverkehr nach dem ECE-Prüfverfahren. Zugelassene Lampen tragen die Kennzeichnung E in Verbindung mit einer Ziffer. So steht E1 für ein in Deutschland zugelassenes Produkt, bei einer abweichenden Kennzeichnung ist Vorsicht geboten.

Ebenso ist Vorsicht angesagt, wenn allzu vollmundige Behauptungen oder extrem niedrige Preise die Verpackung zieren. Mangelhafte Plagiate und im wahrsten Sinne des Wortes „Blender” sind auch in diesem Marktsegment verbreitet.

Vor einem gut sortierten Warenregal im Zubehörhandel fällt die Auswahl des richtigen Leuchtmittels schwer. Einem Markenprodukt sollte der Vorrang gegenüber unbekannten Herstellern eingeräumt werden. Unabhängige Tests belegen immer wieder, dass bekannte Firmen qualitativ höherwertige Produkte anbieten. Geringfügig höhere Kosten werden in der Regel durch eine längere Lebensdauer und eine höhere Lichtausbeute wettgemacht.

Die für den vorhandenen Scheinwerfer geeignete Birne findet man durch die H-Codierung. Diese ist der Betriebsanleitung zu entnehmen oder steht auf dem Leuchtmittel selbst. Im Zweifel helfen der AUTOFIT® Partner in der Nähe oder der Zubehörhandel weiter. H1 und H7 sind Lampen, die in getrennt aufgebaute Reflektoren für Fern- bzw. Abblendlicht passen. H3 sind Lampen für Nebelscheinwerfer. Am weitesten verbreitet sind H4-Birnen mit zwei Fäden, die Abblend- und Fernlicht erzeugen.

"Birnenwechsel! Neue Birne Fällig?"

Bei modernen Fahrzeugen gestaltet sich der vermeintlich einfache Austausch von Scheinwerferbirnen aufgrund der engen Bauweise für den Laien recht schwierig. Bevor es hier zu teuren Schäden an Bauteilen oder Kurzschlüssen kommt, sollte lieber der Service eines AUTOFIT® Partners in Anspruch genommen werden. Wollen Sie den Tausch dennoch in Eigen-Regie vollziehen, machen Sie sich vorab mit der Bedienungsanleitung vertraut.

Ist eine Halogen-Glühlampe aufgrund des Alterungsprozesses defekt, empfiehlt es sich, die zweite Glühlampe auf der anderen Seite gleich mitzutauschen. Zum einen strahlen so beide Scheinwerfer stets mit derselben Helligkeit. Zum anderen fällt ansonsten ein höherer Aufwand an, da diese Leuchtmittel erfahrungsgemäß eine ähnliche Lebenserwartung besitzen.

Achten Sie beim Birnenwechsel darauf, ob das Scheinwerfer defekt oder der Reflektor getrübt sind und ob sich Feuchtigkeit oder gar Wassertropfen im Inneren des Scheinwerfergehäuses befinden. In solchen Fällen sollten Sie dringend eine Werkstatt aufsuchen.

Beim eigentlichen Einbau der Glühlampe sollte man niemals den Glaskolben der Lampe anfassen. Die Fingerabdrücke brennen sich in den Glaskolben ein und vermindern die Lichtleistung der Glühlampe. Im schlimmsten Fall kann es dadurch sogar zu einem vorzeitigen Ausfall der Glühlampe kommen.

Da selbst bei den besonders präzise hergestellten H7-Halogenlampen die Glühwendel nicht immer an derselben Stelle positioniert ist, kann ein zuvor korrekt eingestellter Scheinwerfer nach dem Lampenwechsel zum Blender werden. Daher sollte die Scheinwerfereinstellung anschließend in einer Werkstatt überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

Xenon - ein Fall für den Fachmann

Anstatt einer Glühwendel leuchtet bei Xenon-Lampen ein Lichtbogen. Der wird durch Zünden eines Edelgases mit hoher Spannung (23.000 Volt) erzeugt. Für die Aufrechterhaltung des Lichtbogens sind 90 Volt erforderlich. Die notwendige Transformation vom 12-Volt-Fahrzeugbordnetz übernimmt für jede Lampe ein eigenes Vorschaltgerät. Aufgrund der Gefahr, die von diesen hohen Spannungen ausgeht, bleibt der Zugang Selbermachern verwehrt. Allerdings halten Xenon-Glühlampen in der Regel ohnehin so lange wie das Auto.

Licht für alle Fälle!

Immer wieder zeigen Neuvorstellungen, dass die Technologie der Halogenlampen nicht ausgereizt ist. Neben den „Durchschnitts-Birnen” für den Normalfahrer bieten die Hersteller eine Vielzahl von Spezial- und High-Tech-Lampen an.

Für den Tuning- und Veredelungsmarkt sind Lampen vorgesehen, deren Licht eine bestimmte Färbung oder extreme Intensität besitzt. Meist empfinden diese den kalt-blauen Lichtstrahl der Xenon-Leuchten nach und passen das Licht dem individuellen Erscheinungsbild des Wagens an. Fahrer, die ihrem Fahrzeug ein individuelles Erscheinungsbild geben möchten, finden in den Philips-Baureihen Blue Vision und Power2Night die Möglichkeit, hervorragende Scheinwerferleistung, besondere Optik und Zuverlässigkeit miteinander zu verbinden.

Vollkommen ungeeignet und zum Teil verboten sind reine "Effekt-Birnen", die als „sportlich-modisches” Billig-Zubehör gehandelt werden. Zu dieser Kategorie zählen auch Bausätze, bei denen Glühlampen durch Xenonbrenner getauscht werden. Diese Mode-Erscheinungen sind nicht zulässig, durch starke Blendwirkung oder mangelnde Leuchtkraft entsteht für Besitzer und den Gegenverkehr ein immenses Sicherheitsrisiko.

High-Tech im Dienste der Sicherheit

Immer mehr Fahrer schalten aus Sicherheitsgründen, trotz fehlender gesetzlicher Regelung, auch bei Tage die Scheinwerfer ein. Die erhöhte Sicherheit geht bei Standard-Leuchtmitteln auf Kosten der Lebensdauer. Hochwertige Leuchtmittel erreichen im Vergleich zu Standard-Birnen eine erheblich höhere Leuchtdauer. Darüber hinaus produziert etwa eine Philips Vision Plus 50% mehr Licht als Standardlampen und bringt es genau dorthin, wo es am meisten benötigt wird — 50 bis 75 Meter vor dem Fahrzeug. Da diese Hochleistungslampe auch eine um 10 bis 20 Meter höhere Reichweite erzielt, ist man stets sicher unterwegs.

Die Spitze der aktuellen Entwicklung sind Leuchtmittel, wie die Philips NightGuide-Lampen, die mit Ihrer Lichtabgabe perfekt an die Erfordernisse der Praxis angepasst sind. Sie projizieren fein abgestimmtes und gebündeltes Licht in drei Farbzonen und bieten damit stets optimale Beleuchtungsverhältnisse.

Der Alte muss raus!

Spätestens seit Einführung der Xenon-Technologie werden Beleuchtungsanlagen zunehmend komplexer. Die Entwicklung steigert zwar die Leistungsfähigkeit, die Eingriffsmöglichkeiten eines Laien schwinden jedoch.

Scheinwerfer in Neufahrzeugen sind heute komplexe Gebilde, die als geschlossene Systeme kaum mehr eine Reparatur zulassen. Bei Xenon-Scheinwerfern ist dies auch kaum nötig, da sie eine für ein ganzes Autoleben ausreichende Brenndauer besitzen. Auch bei herkömmlichen Halogenbeleuchtungen werden Reparatur und Glühlampenwechsel seltener, aber auch schwieriger.

Ganz oder gar nicht

Um eine maximale Lichtausbeute und eine optimale Lichtverteilung auf der Fahrbahn zu erreichen, sind die Bauteile eines Scheinwerfers, von der Halterung der Leuchtmittel über die Reflektoren bis zu den optischen Bauteilen und der Scheibe genau aufeinander ausgerichtet. Die erforderliche Abstimmung macht den Austausch von Einzelteilen, vom Leuchtmittel abgesehen, unmöglich. Bei einem Defekt, etwa durch Steinschlag, gealterte Kunststoffteile oder eindringende Feuchtigkeit ist es daher unumgänglich, den Scheinwerfer als Gesamtbauteil zu tauschen.

Die sicherheitsrelevante Funktion macht es notwendig, beim Scheinwerferersatz auf Qualität, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit zu achten. Neben den Originalteilen vom Fahrzeughersteller bieten Produkte von OEM-Herstellern (OEM = Original Equipment Manufacturer) wie Hella Bauteile in Erstausrüsterqualität zu günstigen Konditionen. Billigprodukte, bei denen es sich nicht selten um Plagiate handelt, sind keine wirkliche Alternative. Das Risiko eines frühzeitigen Ausfalls, eingeschränkter Leistung oder mangelnder Passgenauigkeit beim Einbau ist einfach zu hoch.

Nach dem Tausch eines kompletten Scheinwerfers ist die Neueinstellung der Lichtanlage erforderlich. Bereits nach einem Glühlampenwechsel empfiehlt es sich, die Einstellung des Scheinwerfers prüfen zu lassen. Änderungen im Bereich von Millimeter-Bruchteilen können das empfindliche Zusammenspiel zwischen Leuchtmittel und optischer Lichtführung stören und so für Fehleinstellungen sorgen.

Beleuchtet!

Grundsätzlich ist der Gebrauch der Beleuchtungsanlage sicher jedem Autofahrer geläufig. Die folgenden Hinweise und Ratschläge können helfen, ihren Einsatz zu optimieren um so die Fahr-Sicherheit zu steigern. Etwa 500 schwere Massen-Unfälle passieren jährlich auf deutschen Straßen auf Grund dichten Nebels. Das wichtigste Mittel gegen diese Karambolagen ist die Nebelschlussleuchte. Trotz dieser lebenswichtigen Funktion kennen sich viele Autofahrer nicht mit den grundlegenden Regeln ihres Einsatzes aus.

Bei Sichtweiten unter 50 Metern muss die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden — sie darf aber auch nur dann eingeschaltet sein. Zur Einschätzung der Sichtweite dienen die Leitpfosten mit ihrem Abstand von eben 50 Metern, vor allem bei Nacht oder Regen wird die Sichtweite oft falsch eingeschätzt. Nach Beendigung der Fahrt oder nach dem Durchfahren des Nebels müssen die Leuchten unbedingt wieder ausgeschaltet werden. Ansonsten werden nachfolgende Fahrer geblendet und gefährdet.

Eine Regelung der Straßenverkehrsordnung, die kaum einer kennt, geschweige denn befolgt: Für die Sichtweite, die das Einschalten der Nebelleuchten erlaubt, ist eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h vorgeschrieben, da die Geschwindigkeit immer an die Sichtverhältnisse angepasst werden muss. Und dies gilt für alle Straßen, auch für Autobahnen!

Richtiges Licht im Nebel

Bei starkem Nebel sollte grundsätzlich das Abblendlicht eingeschaltet werden. Es dient weniger zur Verbesserung der eigenen Sicht als vielmehr zur Steigerung der Aufmerksamkeit des Gegenverkehrs. Das Fernlicht ist für Nebelfahrten ungeeignet, es führt durch die Licht-Streuung in den Nebel-Tröpfchen zur Eigenblendung.

Eine weitere Fehlerquelle im Verkehrsalltag ist die Leuchtweitenregulierung. Mit dieser können wechselnde Beladungszustände des Fahrzeuges und dadurch hervorgerufene Schräglagen ausgeglichen werden. Es ist hierbei darauf zu achten, dass immer der Bereich von 50 bis 100 Metern vor dem Fahrzeug ausgeleuchtet wird. Überprüfen kann man das leicht an den Leitpfosten am Straßenrand, die an Bundesstraßen und Autobahnen in der Regel einen Abstand von 50 Metern besitzen. Nach dem Entladen muss der Regler wieder auf die Stellung „0” gebracht werden, da sonst Leuchtweite bzw. wertvolle Sicherheitsreserven verschenkt werden.

Ein wichtiger Hinweis noch: Das Mitführen eines Glühlampen-Ersatzset ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Achten Sie beim Kauf auf den für das betreffende Fahrzeug vorgesehenen Leuchtentyp (H4, H7 etc.) und auf Qualität.

Licht im Trend!

Auch nachträglich kann die Beleuchtungsanlage mit Spezial-Komponenten erweitert werden. Vor allem zu den Themen Sicherheit und Design liefern die Hersteller laufend neue Produkte.

Viele Autofahrer ziehen es, dem Beispiel vieler europäischer Nachbarn folgend, aus Gründen der Sicherheit vor, auch bei Tage mit eingeschaltetem Scheinwerfer zu fahren. Für diese Gruppe bietet Hella Tagfahrleuchten-Sets zur Nachrüstung an, die etwaige Nachteile ausgleichen. Sie sorgen für
Aufmerksamkeit und bessere Wahrnehmung, verbrauchen jedoch weniger Energie, da spezielle
Lampen benutzt, Abblend- und Rücklicht sowie die Instrumentenbeleuchtung nicht eingeschaltet
werden.

Ein weiteres Manko der herkömmlichen Beleuchtungsanlage gleicht Hella mit dem ebenfalls nachrüstbaren DynaView Abbiegelicht aus. Abhängig von Geschwindigkeit, Blinkerbetätigung und Lenkradeinschlag werden zwei Scheinwerfer zugeschaltet, die im Winkel von 90 Grad den Bereich vor und neben dem Fahrzeug ausleuchten. Dieser bleibt im Normalfall im Dunkeln und sorgt so für Gefahren bei Kurvenfahrt oder beim Abbiegen. Die Lampen können auch als Nebelscheinwerfer manuell zugeschaltet werden.

Für einige „auflagenstarke” Automodelle bietet Hella DynaBeam an, ein dynamisches Kurvenlicht zum nachträglichen Einbau. Im Gegensatz zum Abbiegelicht drehen sich die Scheinwerfer hier eigenständig. Der Lichtausschlag erfolgt gemäß der Fahrsituation, die durch den Lenkradeinschlag und durch Beschleunigungssensoren erfasst wird. Die Scheinwerfer schwenken bei Abblend- und Fernlicht gleichlaufend bis zu 15 Grad und leuchten so Kurven vollautomatisch optimal aus.

Fahrer von weit verbreiteten Auto-Modellen finden auch in Sachen Design ein breites Angebot bei den Beleuchtungsherstellern. Von Rückleuchten in Klarglasoptik, LED-Rückleuchten bis hin zur Nachrüstung von Xenon-Scheinwerfern ist vieles machbar was gefällt. Der Einbau neuer Scheinwerfer und die hierbei notwendigen Einstellarbeiten gehören in jedem Fall in die Hand des Fachmannes. Nur der kann den korrekten elektrischen Anschluss und die richtige Einstellung der Komponenten garantieren. Auch hier ist unbedingt auf die Zulassung für den Straßenverkehr zu achten, bei namhaften Herstellern ist man auf der sicheren Seite.

Hochwertige Scheinwerfer und optimale Lichtqualität sind wichtige Sicherheitsfaktoren

Während sich Design-Alufelgen und Spoiler-Stoßstangen im Rennsport-Look vehement in den Blickpunkt des Autofahrer- interesses drängen, führen Autolampen und -scheinwerfer eher ein Schattendasein. Auf sie wird man meistens erst aufmerksam, wenn sie defekt sind.

Zu unrecht, denn beim Faktor Sicherheit spielen sie eine entscheidende Rolle, wie einige aktuelle Zahlen zeigen:
Nur 20 % des Straßenverkehrs findet in der Dunkelheit statt. Aber über 40 % aller Unfälle ereignen sich in diesem Zeitraum. Überdurchschnittlich viele Tote und Verletzte sind die Folge derartiger Nachtunfälle. Dennoch weist deutlich mehr als ein Drittel aller Fahrzeuge Beleuchtungsmängel auf. Ein Umstand, der eigentlich zu einem verstärkten Interesse an der „Fahrzeugbeleuchtung” führen sollte, geht es doch um die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer.

Licht ist nicht gleich Licht!

Bei Dunkelheit verschiebt sich die Wahrnehmungsfähigkeit des Auges vom Grün-Gelb-Spektrum ins Grün-Blau-Spektrum. Daher wird weißes Licht viel intensiver und heller wahrgenommen als das „wärmere” gelbliche Licht. Allein aus diesen physikalischen Grundsätzen ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an eine gute Autolampe. Sie muss vor allem den Bereich der Straße in einer Entfernung zwischen 50 und 75 m, die so genannte „Sicherheitszone” (Abbildungsposition 1), gut ausleuchten. Hier ist ein extrem weißes, helles Licht notwendig.

In der „Informationszone”, dem Bereich halbrechts vor dem Fahrzeug und dem rechten Fahrbahnrand (Position 2), wird ein eher bläuliches Licht benötigt, da hierdurch Gegenstände, Hindernisse und Verkehrsschilder besser und frühzeitiger reflektiert werden. Dies ermöglicht eine frühere Reaktion des Fahrers.

Die „Komfortzone” (Position 3) liegt im Straßenbereich in Höhe des Gegenverkehrs. Hier ist ein angenehmes, gelbliches Licht gefragt, das den Gegenverkehr weniger ablenkt oder blendet und zudem die Wahrnehmung des Fahrers nicht zu sehr von der eigenen Fahrbahn ablenkt.

Philips, einer der führenden Leuchtmittelhersteller, hat mit der NightGuide-Lampe ein Produkt auf den Markt gebracht, das die unterschiedlichen Lichtarten gezielt in diese drei Zonen projiziert und immer das richtige Licht in den jeweiligen Bereichen zur Verfügung stellt. Ein weiteres Plus: NightGuide bietet 50 % mehr Licht als normale Standardlampen. Für Fahrzeuge, die nicht mit Xenon-Licht ausgerüstet sind, ist dieser Lampentyp die wohl beste Alternative für bessere Sicht und mehr Sicherheit.

Jede Lampe ist nur so gut, wie der Scheinwerfer es zulässt!

Eine durchgebrannte Birne ist bei der Fahrzeugbeleuchtung ein schnell zu behebender Defekt. Wesentlich schwieriger ist es, erblindete oder beschädigte Scheinwerfer und Leuchten auszutauschen. Hier kommt es entscheidend auf die richtige Wahl des Ersatzteils an.

Hierauf können sich die Neuwagenkäufer ebenso verlassen wie Autobesitzer, die defekte Leuchten durch Markenbauteile in Erstausrüsterqualität ersetzen lassen.

Billigprodukte und Markenplagiate können hier in der Regel nicht mithalten. Umfangreiche Tests der Zulieferindustrie verdeutlichen, dass sich die vermeintlich preiswerten Alternativen schnell als teuer erweisen. Denn oft halten die No-Names den enormen Belastungen durch extreme Temperaturunterschiede, Spritzwasser und Kondensation oder Erschütterungen bei Weitem nicht so dauerhaft Stand, wie Markenprodukte — oder sie versagen vollständig. Wenn dann auch noch die Passgenauigkeit beim Einbau nicht stimmt oder minderwertige Steckverbindungen hinzukommen, wird das „Schnäppchen” schnell zum Desaster.

Fahrzeugbesitzer sollten daher größte Sorgfalt bei der Auswahl von Austauschscheinwerfern und -leuchten walten lassen und auf den Einbau von Markenprodukten mit Herstellerzulassung und Erstausrüsterqualität bestehen. Auch wenn diese Qualität ihren Preis hat. Beim Sicherheitsfaktor Licht ist Sparen in der Regel mit Risiken verbunden.

Aber: Qualitätskomponenten und innovative Beleuchtungsmittel kommen nur dann wirklich zum Tragen, wenn die Scheinwerfereinstellung stimmt. Nutzen Sie die meist kostenlosen Beleuchtungsaktionen des Kraftfahrzeughandwerks und lassen Sie Ihre Scheinwerfer prüfen.

Bei AUTOFIT ® finden sie mit Sicherheit einen kompetenten Ansprechpartner, der Sie rund um das Thema Fahrzeugbeleuchtung berät und der Spitzenprodukte zu günstigen Preisen bietet.

Automobilzulieferer wie das Unternehmen Hella betreiben enorme Anstrengungen in der Entwicklung hochwertiger Fahrzeugleuchten. Aufwändige Produktionsverfahren und ein „gnadenloses” Qualitätsmanagement garantieren absolute Spitzenqualität, optimale Leistungsmerkmale und hohe Lebensdauer der Produkte.